Ehrliche Betrachtung von Krankheit und Heilung

 

Wenn wir uns diesem Thema annehmen, wird es schwer und gefährlich, denn wir kommen nicht darum herum uns an Grundwerte zu erinnern. So müssen wir auch schonungslos tabuisierte Themen hinterfragen. Eine Betrachtung von Schritten, die auf die Medizin warten.

 

 

Die funktionalen Abläufe besitzen in sich niemals Sinnhaftigkeit. Da der Sinn eines Ereignisses sich erst ergibt aus der Deutung. Be-deutung erfahren. Erst wenn Menschen aufhören, die Ereignisse dieser Welt und ihren eigenen Schicksalslauf zu deuten-sinkt das Dasein in die Bedeutungslosigkeit. Erst wenn die sichtbare Welt der Formen „zum Gleichnis wird“ (GOETHE), wird sie für Menschen bedeutungsvoll und sinnvoll. Die Idee alles Sichtbare, alles Funktional zu machen ist lediglich ein Ausdruck und somit Mittel zum Unsichtbaren. Eine Zahl oder ein Buchstabe sind formale Träger. Dadurch werden die Schriftzeichen be-deutungs-voll. Wenn keine Idee zu Grunde liegt, wäre es für uns leer und sinnlos. Bilder von einem Künstler: Wie wertvoll ein Gemälde ist, entscheidet nicht die Farbe und Qualität der Leinwand, sondern die Bestandteile. Diese sind wiederum die Vermittler einer Idee des inneren Bildes des Künstlers. Die Sichtbarwerdung des sonst Unsichtbaren, metaphysischen Inhalts- die Farbe. Dies ist ein Versuch, zu erklären was ich unter der Methode verstehe, Krankheit und Heilung zu betrachten. Nun genug von wissenschaftlichen Medizin, diese Betrachtungsweise kann niemals zutreffend sein. Dieser Aspekt beschränkt sich auf funktionelle Ebene, somit nicht erklärt warum Bedeutung und Sinnhaftigkeit ein ebenso wichtiges Vorgehen bedeutet. Menschen die bereit sind, keinesfalls immer logische Wege menschlichen Bewusstsein verfolgen. Hierzu ist bildhaftes Denken, Phantasie und Ironie das beste Hilfsmittel um auf die Reise zu gehen durch die menschliche Seele. In der Medizin spricht man von verschiedenen Krankheiten. Doch wie wir mit dem Begriff Krankheit umgehen, ist ein verbreitetes Missverständnis. Eigentlich wird Krankheit nur im Singular verwendet. Krankheit wie auch Gesundheit sind singuläre Begriffe, da sie sich auf die Zustandsform vom Menschen beziehen. Üblich beziehen wir es auch auf die Organe und Körperteile. Doch der Körper ist niemals gesund oder krank, es sind nur Informationen des Bewusstseins die zum Ausdruck kommen. Jeder der mit Leichen arbeitet weiss, dass der Körper nichts aus sich selbst heraus tut. Jeder Mensch verdankt seine Funktionen der Seele (Bewusstsein) und Geist (Leben). Das Bewusstsein transportiert im Körper die Information, die sichtbar wird. Der Ausgangspunkt des Bewusstseins erhält entsprechende Informationen:  das ausschütten von Hormonen, die Körpertemperatur konstant halten, oder Antigene die gebildet werden. Wenn diverse Funktionen zusammenspielen, gibt dies ein Muster, das wir als harmonisch empfinden. Durch dieses Muster das uns harmonisch erscheint, fühlen wir uns gesund. So lange es nicht Entgleist, bleibt die Harmonie, wenn aber etwas aus diesem Muster Entgleist ist es nicht mehr Harmonisch. Damit ist dieses Harmonische Gefühl weg und wir fühlen uns krank. Das Verlassen der Harmonie bedeutet also Krankheit, somit heisst doch Krankheit nichts anderes als das der Verlust des Gleichgewichts. Da die Störung sich nun aber im Bewusstsein auf der Ebene im Körper zeigt, ist der Körper der Darsteller auf der Verwirklichungsebene. Wenn also ein Mensch im Bewusstsein ins Ungleichgewicht fällt, so wird es ihm der Körper zeigen mit einem Symptom. Es ist immer im Bewusstsein eines Menschen, wenn wir uns Krank fühlen-nicht in Harmonie sind und uns ein Symptom dies zeigt. Wir können nur mit Bewusstsein leben, ohne Bewusstsein sind wir auch nicht krank. So Krankheiten anzusehen verhindert sie zwar nicht, aber es ist besser um zu verstehen wie die Betrachtungsweise funktioniert. Diese Betrachtungsweise entspricht einigermassen einem psychosomatischen Modell, so sehe ich alle Symptome an. Man Unterscheidet „psychisch“/ „somatisch“ damit kann man bestenfalls die Ebene der Symptome die sich manifestiert haben erklären. Um Krankheit zu lokalisieren halte ich es für unbrauchbar. Das Körpergeschehen nicht in gewohnter Betrachtung der psychischen Ebenen, anzusehen ist nicht die geläufige Analyse. Doch wenn man es kritisch hinterfragt Unterscheiden wir zwischen Krankheit (Bewusstseinsebene) und den Symptomen (Körperebene). Ein Symptom ist immer ein Signal. Es lenkt Aufmerksamkeit, Energie, Interesse auf die von aussen kommende Unterbrechung. Dieses Symptom zwingt uns es zu Beachten. Es stört uns und wir haben meist nur ein Ziel, diese Störung zu beseitigen- die Störung soll einfach verschwinden. Wir wollen uns nicht stören lassen, also nehmen wir den Kampf auf. Doch auch ein Kampf gegen ein Symptom braucht Hingabe, Hinwendung und ist eine Beschäftigung. Die Schulmedizin ist nicht bemüht die Symptome zu deuten, somit ist es Bedeutungslos. Dieses Signal hat eine Funktion, es bringt etwas zum Ausdruck und macht es sichtbar. Es ist ein unsichtbarer Prozess und möchte beachtet werden, es zwingt einem meist den eingeschlagenen Weg zu Unterbrechen. Ein Signal das sich uns zeigt um uns verstehen zu geben, das etwas nicht in Ordnung ist. Es zwingt uns hinzuhören, zu hinterfragen- das Symptom einfach auszuschalten oder zu unterdrücken ist nicht klug. Das Symptom sollte überflüssig gemacht werden, dazu muss man allerdings tiefer blicken- auf was das Symptom hinweisen will. Es ist erstaunlich wie viele, die Symptome einfach unterdrücken und hindern, mit Medikamenten. Ohne die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen wird die Jagd auf das Symptom eröffnet.

 

 

Krankheit ist ein Zustand des Menschen, der darauf hinweist, dass der Mensch in seinem Bewusstsein nicht mehr in Harmonie – Ordnung ist. Das wiederum bringt das innere Gleichgewicht durcheinander, es manifestiert sich im Körper als Symptom. Dieses Symptom ist ein Signal und Informationsträger, es unterbricht uns im Rhythmus unseres Lebens und zwingt uns, dem Symptom Beachtung zu schenken. Dieses Symptom informiert uns darüber, dass uns etwas fehlt- es bringt uns aus dem Gleichgewicht. Das was man hat ist Ausdruck dafür, was einem fehlt.

 

Was haben Sie?                

 

Was fehlt Ihnen?

 

Das Fehlende finden und somit das eigentliche Kranksein überwinden!!!