Sprache der Symptome

 

Wenn wir endlich wieder lernen den Unterschied zwischen Krankheit und Symptom zu begreifen, so wird sich schlagartig unsere Grundhaltung ändern zu Krankheit. Wir werden dadurch entdecken das Symptome uns aufzeigen was uns fehlt. Nicht einfach Symptome unterdrücken, sie als Feind sehen und sie vernichten wollen. Die Symptome können uns helfen uns zu entdecken, die eigene Entwicklung und das Bewusstsein zu fördern. Das Symptom sagt uns auf diesem Weg das da noch etwas fehlt auf unserem Weg. Die Sprache neu zu entdecken oder einfach wieder zu erlernen, denn diese Sprache haben wir nur verlernt. Sie existiert schon seit Urzeiten- Zusammenhänge zwischen Körper und Psyche. Wenn wir wieder anfangen hinzuhören, was unser Symptom sagen will, werden wir es auch verstehen können. Die Symptome sind ehrlicher als die Mitmenschen, es erscheint und zwingt uns hinzuhören. Es zu ergründen und mit uns ehrlich zu sein. Es gibt uns in einer ehrlichen Weise, zu verstehen dass etwas nicht stimmt. Wir müssen unbedingt wieder lernen zu uns ehrlich zu sein, auf die Symptome zu hören, sie zu ergründen und hinterfragen. Wenn wir dieses Thema bewusst integrieren, die Chance also nutzen hinzuhören was fehlt, dann werden Symptome in sich selbst überflüssig. Der Unterschied liegt zwischen Krankheit bekämpfen und Krankheit transmutieren. Heilung erfährt man nur aus einer transmutierten Krankheit, niemals aus einem bekämpften Symptom. Eine Annäherung ans Heil, an die Ganzheit des Bewusstseins (nennt man auch Erleuchtung), das ist Heilung. Heilung und Krankheit, beziehen sich nur auf das Bewusstsein. Ein Körper kann nicht Krank oder Heil sein. Es wird ihm lediglich der Bewusstseinszustand widerspiegelt. Schenken wir dem Punkt, Bewusstseinszuständen mehr Betrachtung, so wird klar, dass die Schulmedizin von Heilung spricht ohne diese Ebene einzuschliessen. So ist es also nicht möglich, mit Absicht des Handeln, ein Heilungsanspruch zu erlangen. Auf der materiellen Ebenen ist die Medizin ja erstaunlich weit und auch gut. So wird die Schulmedizin diese Methode auch nicht gerade gut finden, doch man kann bestenfalls für sich selbst sprechen, nicht für andere. Und genau so, kann man sich einem Problem stellen, es verteufeln oder selbst ergründen. Wer das ganze durchschaut hat, muss ja nicht mehr mitmachen. Dennoch hat er kein Recht, weil er es selbst nicht mehr braucht, anderen zu entziehen. Auch Illusion und Auseinandersetzungen können einem weiter bringen. Es geht immer wieder darum, was man tut. Die Bewusstheit über das, was man tut. Wenn man bis jetzt verstanden hat worum es geht, wird verstehen dass die Kritik nicht nur an die Schulmedizin geht sondern auch an die Naturheilkunde. Denn wir wissen auch die Naturheilkunde versucht, Krankheiten zu verhindern, nur die Methode ist vielleicht ein wenig natürlicher oder ungiftiger. Eine Krankheit ist nicht eine unliebsame Störung oder versehentlich. Die Absicht ist die Krankheit zu benützen um dem Heil entgegenzugehen. Sie besser zu betrachten, welchen Zweck sie erfüllt- was fehlt- zu integrieren.